Wir waren über Pfingsten in der Eifel. Zwei Traumpfade an zwei Tagen reichen völlig aus, zwei Terrier platt zu machen. Jetzt schleichen sie daher und schnappen nur ab und an mal nach einer Fliege. Morgen ist der Frieden wieder vorbei, dann sind sie wieder fit wie ein nagelneuer Turnschuh. Genießen wir das Jetzt…
Der Bergheidenpfad war der schönste Weg des Jahres. Oder auch der letzen zwei Jahre. Einfach super. Blühender Ginster, Wacholderbüsche, -bäume, knorrige Stämme, endlose Weiden und Wiesen, praktisch kein Auto, auch keine Leute, nur Vogelgezwitscher und Frühlingsdüfte nach frischgemähtem Gras und Blüten, dazu dieser stete warme Wind - herrlich. Da ich zu faul war, die Fototasche mitzuschleppen (das Wasser für Mensch und Hund wog schon so schwer in der Hitze), kann ich hier nur einen Link setzen (es war viel schöner als auf den Fotos dort) und die 3D-Simulation mal einstellen:
Zuhause (im Pfingst-Feriendomizil) wieder angekommen, dachten wir nur noch an kühle Getränke, Essen, Füße hoch, Aussicht auf der Terrasse genießen im letzten Sonnenlicht des Abends, Fernsehen…
Doch der Frieden währte nicht allzulang, denn wenn sich die weißbraune Eifelkatze dem Haus auf zweihundert Meter nähert, dann ist Krieg. Und nur gut, dass die Terrier den praktischen “Handgriff” (=Rute) haben, da kann man sie noch packen, bevor sie mitsamt der verschreckten Katze z.B. unter einem Berg Bauschutt verschwinden. Wenn man schnell ist. Und ich war schnell. Hab ich auch noch hingekriegt. Die Terrier nach Hause bugsiert, ins Wohnzimmer gesperrt, ignoriert. Bestimmt eine ganze Stunde lang…
Jetzt bin ich platt.









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